Öland – Schwedens Sonneninsel

Windmühle auf Öland
Wer Urlaub an der schwedischen Ostseeküste machen möchte, sollte sich die Insel Öland merken. Diese recht langgezogene Insel der Form einer Nadel (die Insel hat eine maximale Breite von nur 16km bei einer Länge von 136km) an der Südostküste Schwedens bietet laut meteorologischen Erhebungen die meisten Sonnenstunden in ganz Schweden. Das ist seit langem kein Geheimnis und so hat das schwedische Königshaus auf der Insel ihre Ferienresidenz.
Schon die Anreise auf die Insel ist ein Erlebnis. Von Kalmar, einer alten schwedischen Festungsstadt, spannt sich die Ölandbrücke auf über 6km Länge über den Kalmarsund auf die Insel Öland. Damit ist sie die längste schwedische Brücke. Am höchsten Punkt fährt man 42m über dem Wasser, ein beeindruckendes Gefühl, das nicht jedem behagt.
Der fast 20km lange Sandstrand an der Bödabucht im Osten der Insel sucht seines Gleichen. Aber auch an der dem schwedischen Festland zugewandten Westseite Ölands findet man schöne Strände. Sie alle haben ein gemein, über ihnen weht die blaue Flagge, zeichen für beste Wasserqualität und gute Sicherheit.
Besondere touristische Anziehungspunkte auf Öland sind die beiden Leuchtürme, ein Leuchtturm jeweils an der Nord- und Südspitze, der Lange Erik und Lange Jan. Auch die zentral auf der Insel gelegene Burg Borgholm wird gerne besucht. Durch die Flache Form der Insel und ihre einst rein landwirtschaftlich genutzte Fläche gibt es auf Öland noch viele Windmühlen. Zu ihrer Hochzeit waren es über 2000 von ihnen.
Im Süden Ölands findet man die landschaftlich wohl eindrucksvollste Gegend der Insel, eine Heidelandschaft, die im Hochsommer fast wüstenähnlich dahintrocknet. Die Luft flimmert in der Hitze und lediglich die vereinzelten Wachholdersäulen schimmern dann noch grünlich.
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