Mrz
26
2010
1

Urlaub im hohen Norden Europas

Malmö

Malmö

Kalt, dunkel und trist – das ist Schweden wenn überhaupt wohl nur im Winter. Im Sommer verwandelt es sich nämlich aufgrund der angenehmen Temperaturen zu einer perfekten Urlaubsdestination für all jene, die mit der Hitze in Italien, Griechenland oder Spanien nichts anfangen können.

Wer sich Schweden von Mitteleuropa aus nähert, der landet  zunächst in Malmö. Die Fahrt von Kopenhagen  führt per Auto oder Bahn über die Öresundbrücke, direkt in die südschwedische Industriestadt. Als drittgrößte Stadt Schwedens und Hauptsstadt der Provinz Skane ist Malmö von einiger Bedeutung. Unweit des Hauptbahnhofs liegt der historische Stadtkern. Dort kann man so richtig gut Flanieren. Einkaufen gestaltet sich eher etwas teuer. Auch der Cider, der im ganzen Land eine sehr beliebte Alternative zum Bier ist, schmeckt zwar erfrischend, kostet allerdings auch nicht wenig.

Ebenfalls in der Provinz Skane gelegen, verzaubert die Universitätsstadt Lund den Besucher mit Parks und Cafes sowie jeder Menge Kultur. Lund, so heißt es, ist das kulturelle Zentrum Südschwedens.

Weiter im Norden des Landes ist Göteborg einen Besuch Wert. Das Musikfestival in Göteborg stellt ein alljährliches Highlight dar, zu dem viele junge Menschen aus ganz Europa anreisen.

Und dann wäre da natürlich noch die Hauptstadt Stockholm, deren Erscheinungsbild von Wasserwegen und Brücken geprägt ist. Eine nicht geringe Zahl von Einwanderer sorgt für einen bunten Mix der Kulturen, welcher sich auch in der Kulinarik niederschlägt. Ähnlich dem Changing of the Guardes in der englischen Hauptstadt London, kann man vor dem königlichen Schloss in Gamla Stan die Wachablöse verfolgen. Hinter den roten Ziegelmauern des Rathauses auf der Insel Kungsholmen, findet jedes Jahr die Verleihung der Nobelpreise statt. Dass die Schweden etwas für Kunst und Kultur übrig haben, zeigt sich auch am belebten Nachtleben in den zahlreichen Clubs der Stadt, die immer wieder auch erfolgreiche Musiker hervorbringen.

Wenn man sich ein wenig mit den Schweden unterhält, wird man schnell merken, dass diese Sprachreisen England nicht nötig haben. Englisch lernen die Schweden als erste Fremdsprache in den Schulen und auch im Fernsehen werden englische und amerikanische Filme in Originalversion (mit schwedischen Untertiteln) ausgestrahlt. 80% der schwedischen Bevölkerung beherrschen Englisch  fließend.

Okt
09
2009
2

Der Geirangerfjord

Geirangerfjord in Norwegen

Geirangerfjord in Norwegen

In Wirklichkeit sind die Fjorde ehemalige Flüsse, an dessen Ursprung ein Gletscher liegt, der über lange Zeit den Fluß speist und ihn mit Geröll und Wasser zum Meeresarm macht. Vorraussetzung für die Entstehung eines Fjordes ist aber immer ein Gebirge mit steilen Flanken an den Flußtälern. Nur hier können die vom Gletscher gelieferten Eis- und Gesteinsmassen diese charakteristische Talform ausbilden. In Norwegen waren die Vorraussetzungen besonders gut. Aber auch in Schottland, Island und ein paar weiteren Ländern haben sich im Laufe der erdgeschichtlichen Entwicklung Fjorde gebildet.

Die Fjorde Norwegens sind eine ganz spezielle Landschaftsform, die seit jeh her polarisiert. Die Besiedlung dieser Meeresarme, die wie Flüsse weit ins Landesinnere hineinreichen, war und ist sehr scher, da die Flanken der Fjorde meist sehr steil in den Himmel ragen. Die altnorwegische Bevölkerung hatte es nicht leicht hier ihr leben zu bestreiten. Die Gründe der Fjorde waren zwar Fischreich, der Transport des Fanges zu den Häusern oder gar zu einem Markt, der nicht mit dem Schiff erreichbar war, dauerte jedoch lange und war beschwerlich.

Heute lebt diese Region von ihrem landschaftlichen Reiz. Besonders der Geirangerfjord, an dessen Ende der nur ca. 300 Einwohner zählende Ort Geiranger liegt, ist zu einem Touristenmagneten geworden. Der Fjord schlängelt sich ca. 200 km nördlich von Bergen ins Landesinnere der west-norwegischen Küste. Doch zählt der echte Geirangerfjord, dessen Ende Geiranger fast 100 km von der Küste entfernt liegt nur 15 km. Genau genommen ist er nur die Fortsetzung des Storfjords und des Sunnylvsfjords. Unzählige Kreuzfahrtschiffe suchen sich auf ihren Schiffsreisen den Weg in das kleine Dorf, um dort Halt zu machen. Hier ragen die Berge bis zu 1500 Meter über die Wasseroberfläche. Einen besonders guten Blick über das Tal hat man vom Berg Dalsnibba aus.

Wer also diese atemberaubende Landschaft kennen lernen möchte, der muss sich auf den Weg nach Norwegen machen. Der kürzeste Weg führt über Dänemark. Mit der Fähre “Hirtshals Kristiansand” setzt man auf dem kürzesten Weg nach Norwegen über.

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Sep
21
2009
0

Urlaub auf Bornholm

Sandstrand im Süden von Bornholm

Sandstrand im Süden von Bornholm

Bornholm ist eine recht kleine dänische Insel in der Ostsee. Das alleine macht Bornholm zu nichts Besonderem. Es ist die Lage, Bornholm und die etwas weiter östlich liegenden kleinen Inseln Christiansö und Frederiksö sind der östlichste Punkt Dänemarks. Weit entfernt vom dänischen Festland und den Hauptinseln liegt Bornholm zwischen Südschweden, der Insel Rügen und Polen allein in der Ostsee. Aber gerade diese Lage macht das Eiland so attraktiv. Die Sonne scheint hier weit öfter, als in anderen Regionen der Ostsee. Nur die nicht sehr weit entfernte schwedische Insel Öland kann ähnlich schönes Wetter versprechen.

Auf Bornholm sind die Wege kurz. Die maximale Entfernung zwischen zwei Punkten überschreitet 60 km nicht. So kann man getrost auch mit dem Fahrrad viel Sehenswertes “erradeln”. Fahrräder kann man überall ausleihen. Vom steinigen und bergigen Norden bis zum feinsandigen und flachen Süden der Insel liegt alles nah beisammen. Ob die beeindruckenden Helligdomsklippen nahe Gudhjem oder die Burg Hammershus, viel kann auch erwandert werden. Wander- und Radwanderkarten gibt es in der Touristeninfo im Hafen von Rönne.

Dort legen auch die Fähren an, mit denen man nach Bornholm reist.  Von Deutschland ist Saßnitz auf der Insel Rügen der Fährhafen, von aus Bornholm angefahren wird. Ein zweiter Weg auf die Insel zu gelangen ist mit dem Flugzeut. Unweit Rönne liegt ein kleiner Flugplatz, der Verbindungen nach Dänemark, Schweden und auch Deutschland unterhält.

Bornholm ist eine Ferienhausinsel. Überall begegnen einem die typischen Dänemark Ferienhäuser, kleine flache Holzhäuser, die sich angenehm in die Landschaft integrieren und nicht störend wirken. Sie machen Bornholm zu einem sehr gefragten Urlaubsziel, nicht nur bei den Dänen. Sucht man eine intakte Natur und Ferienhäuser Dänemark ist das beste Beispiel, wie naturnaher Tourismus funktionieren kann. Viele Urlauber kommen zum Fischen nach Bornholm. Viele Fischarten bevölkern die Ostsee um die Insel. Besonders das Trolling von Lachsen hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Um den Bornholmern etwas näher zu sein, kann man vor dem Urlaub ein paar Dänisch Deutsch Übersetzungen auswendig lernen. Das kommt gut an und hilft das Eis zu brechen.

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