Jan
15
2011
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Ein Einblick in die Geschichte Schwedens

Stockholm

Stockholm

Schweden ist ein Land von faszinierender Schönheit. Doch nicht nur die Natur, auch die sozialen Errungenschaften beeindrucken. Schweden wird um seinen Wohlstand von vielen anderen Ländern beneidet. Auch das ausgezeichnete Sozialsystem genießt Vorbildcharakter.

Mittelschweden ist historisch gesehen die Kernregion Schwedens, denn große Teile Südschwedens gehörten für längere Zeit zu Dänemark. Es reicht von der Westküste bei Göteborg bis zur Ostseeküste bei Stockholm. Für Urlauber bieten sich – gerade für Reisen mit der ganzen Familie – ein Ferienhaus in Skandinavien an und ist immer ein guter Ausgangspunkt für tägliche Erkundungen von Natur und Geschichte des Landes.

Hier befindet sich auch den Übergang der Kulturlandschaften des Südens in die unberührte Wildnis des Nordens.

Die Geschichte dieser Region lässt sich bis ins erste Jahrhundert nach Christus zurückverfolgen. Zentrum Mittelschwedens ist Uppsala.

Die Natur gliedert Schweden auch klimatisch in zwei unterschiedliche Gebiete: Der kleinere Süden hat geringe Höhenunterschiede und ein milderes Klima während es im Norden höhere Gebirge und kältere Winter mit viel Schnee gibt. Vermutlich sind die vielen, sehr großen Seen hier dafür verantwortlich, dass sich im mittleren Teil des schwedischen Königreichs die ersten Formen eines Staatswesens entwickeln konnten.

Seit 1832 werden die Ostsee und der Vänarsee durch den Götakanal miteinander verbunden. Doch schon im 16. Jahrhundert wurde begonnen, schiffbare Verbindungen zwischen West- und Ostschweden zu schaffen.

Uppsala, die viertgrößte und älteste Stadt des Nordens, bekam schon 1477 eine Universität. In Gambla Uppsala befinden sich auch die drei berühmten Königsgrabhügel mit Überresten von Herrschern aus dem 5. und 6. Jh. n. Chr. Dieser Ort ist der bedeutendste Kultplatz des vorchristlichen Schwedens.

Der relativ dicht besiedelte Süden Schwedens ist auch die am höchsten entwickelte Wirtschaftsregion des Landes. Die Kulturlandschaft in Südschweden bei Götaland teilt sich seit Anbeginn in Östergötaland und Västergötland auf.

Schweden ist eines der waldreichsten Länder Europas und als Holzlieferant bedeutend. Auch die Eisenerzvorkommen des Nordens werden gefördert. Im Norden, im schwedischen Lappland, leben die Samen, die vor Urzeiten aus Sibirien eingewandert sind. Ihren Lebensunterhalt bestritten sie mit der Rentierzucht, die heute keine Familie mehr ernähren kann. Hier findet eine stetige Abwanderung der Bevölkerung statt.

Das südliche Stockholm hingegen, das „Venedig des Nordens“, ist wesentlich jünger. Im Jahr 1252 wird die Hauptstadt erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit erlebte Uppsala schon seine Blüte.

Seit dem Rückgang der Eismassen der jüngsten Eiszeit hebt sich Skandinavien langsam, aber stetig. So wurde die alte Hauptstadt Uppsala immer weiter vom Meer abgeschnitten. Auch die ab 1200 auftauchenden Schäreninseln zwischen Märlarsee und Ostsee verhinderten die freie Durchfahrt zu Wasser. Güter mussten nun in Stockholm umgeladen werden.

Unser Glück, denn aus dem ehemaligen Umschlagplatz entwickelte sich eine der schönsten Städte Europas.

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Sep
29
2009
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Öland – Schwedens Sonneninsel

Windmühle auf Öland

Windmühle auf Öland

Wer Urlaub an der schwedischen Ostseeküste machen möchte, sollte sich die Insel Öland merken. Diese recht langgezogene Insel der Form einer Nadel (die Insel hat eine maximale Breite von nur 16km bei einer Länge von 136km) an der Südostküste Schwedens bietet laut meteorologischen Erhebungen die meisten Sonnenstunden in ganz Schweden. Das ist seit langem kein Geheimnis und so hat das schwedische Königshaus auf der Insel ihre Ferienresidenz.

Schon die Anreise auf die Insel ist ein Erlebnis. Von Kalmar, einer alten schwedischen Festungsstadt, spannt sich die Ölandbrücke auf über 6km Länge über den Kalmarsund auf die Insel Öland. Damit ist sie die längste schwedische Brücke. Am höchsten Punkt fährt man 42m über dem Wasser, ein beeindruckendes Gefühl, das nicht jedem behagt.

Der fast 20km lange Sandstrand an der Bödabucht im Osten der Insel sucht seines Gleichen. Aber auch an der dem schwedischen Festland zugewandten Westseite Ölands findet man schöne Strände. Sie alle haben ein gemein, über ihnen weht die blaue Flagge, zeichen für beste Wasserqualität und gute Sicherheit.

Besondere touristische Anziehungspunkte auf Öland sind die beiden Leuchtürme, ein Leuchtturm jeweils an der Nord- und Südspitze, der Lange Erik und Lange Jan. Auch die zentral auf der Insel gelegene Burg Borgholm wird gerne besucht. Durch die Flache Form der Insel und ihre einst rein landwirtschaftlich genutzte Fläche gibt es auf Öland noch viele Windmühlen. Zu ihrer Hochzeit waren es über 2000 von ihnen.

Im Süden Ölands findet man die landschaftlich wohl eindrucksvollste Gegend der Insel, eine Heidelandschaft, die im Hochsommer fast wüstenähnlich dahintrocknet. Die Luft flimmert in der Hitze und lediglich die vereinzelten Wachholdersäulen schimmern dann noch grünlich.

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